GFK für persönlichen und gesellschaftlichen Wandel

 

 

 Die zentrale Frage unserer Zeit ist: 

 Wie wollen wir künftig zusammenleben?

 

GFK als Kommunikations- und Lebensform:

Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) wurde von Dr. Marshall B. Rosenberg (1934 - 2015) entwickelt. Diese Art des wertschätzenden Miteinanders ermöglicht es, Beziehungen und Gemeinschaften aufzubauen, die auf Vertrauen und die Bereitschaft zum gegenseitigen Geben von Herzen beruhen. Grundlage dafür ist ein wohlwollender und fürsorglicher Umgang mit sich selbst, den wir oftmals erst ganz neu erlernen dürfen, da die meisten von uns eine vollkommen andere Prägung in einem Dominanz-System erfahren und verinnerlicht haben.

 

Die GFK wird sowohl für friedliche Konfliktlösung als auch präventiv angewandt und kann in allen Bereichen wirksam sein, in denen Menschen miteinander zu tun haben: In Paar-Beziehungen, Familien, Kindergärten & Schulen, Vereinen, Betrieben und in der Politik. Präventiv wirkt die GFK, indem wir wieder Zugang zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen finden und lernen, unsere Bedürfnisse so zu erfüllen, dass sie nichts und niemandem schaden. Denn wenn wir uns wieder verbunden fühlen, wissen wir, dass wir das, was wir einem Anderen antun, letztendlich auch uns selbst antun. Im negativen wie im positiven Sinne.

 

Die Vision:

Die Vision der GFK ist es, eine Welt zu erschaffen, in der die Bedürfnisse aller zählen. Und ebenso, dass wir kreative und friedliche Lösungen finden, die alle Lebensformen berücksichtigen, das heißt, im Einklang mit unseren Mitmenschen, den Tieren und der gesamten Umwelt zu leben. Dahinter steht die Überzeugung, dass genug für alle da ist.  

 

 

"Lasst uns sehr klar darüber werden, in was für einer Welt wir leben wollen, und dann lasst uns anfangen, so zu leben."  (Marshall B. Rosenberg)