Über mich

Ich bin Natalie Stamer, geb. Vazquez und 1973 in der Nähe von Belgrad geboren. 

Meine Mutter ist Serbin und mein Vater war Spanier. Ich bin verheiratet, habe einen erwachsenden Sohn und lebe in Bargteheide, einer Kleinstadt zwischen Hamburg und Lübeck.

 

Als mein Sohn zur Schule kam, habe ich wieder mehr Zeit für mich gehabt, gemalt und meine Kunst ausgestellt. Außerdem unterrichtete ich Yoga. Seit 2018 bin ich Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, gebe Seminare, leite eine Übungsgruppe und engagiere mich für soziale Bewegungen. In meinen Seminaren und Coachings verbinde ich gerne all diese Elemente aus GFK, Kunst und Achtsamkeitsübungen aus dem Yoga. 

   

 

Wie ich zur GFK gekommen bin und was sie mir bringt:

 

In einer familiären Krise habe ich die Gewaltfreie Kommunikation entdeckt. Das Thema begeisterte mich sofort, denn es zeigte mir einen ganz neuen Weg, mit dieser herausfordernden Situation umzugehen. Es war ein regelrechtes Aufwachen aus alten, lebensentfremdenden Strukturen, die ich bis dahin stark verinnerlicht hatte und die deutlich ihre Spuren hinterlassen haben. Auch waren meine bis dahin erlernten Muster von Strafe, Sanktion und Rückzug nicht langfristig zufriedenstellend. Je mehr ich mich mit der GFK beschäftigte, desto klarer wurde mir, dass die Lösung nicht darin lag, wer in einem Konflikt recht und wer unrecht hatte oder gar schuld war und bestraft werden musste (mich eingeschlossen, wenn ich dachte, ich bin schuld). Vielmehr ging es um Einfühlung in mich selbst und andere, authentisch zu sein und vor allem um Verbindung. Aber auch darum, gesunde Grenzen zu setzen, was ich bis dahin alles nie wirklich gelernt hatte.

 

Heute habe ich einen anderen Blick auf Konflikte, denn ich weiß jetzt, dass Menschen mit ihren Handlungen sich letztendlich nur Bedürfnisse zu erfüllen versuchen, auch wenn die Art, wie sie es machen, manchmal sehr unglücklich gewählt ist. Diese Sicht auf Menschen macht mich weicher und mitfühlender - auch mir selbst gegenüber.  

 

 

Was ich durch die GFK gelernt habe ist, dass alles seine Zeit braucht. 

Zeit um zu heilen und Zeit um zu wachsen.